The Players (UA)
Tanztheater von Edan Gorlicki

The Players ist zu sehen am MI 21. Juni im Roxy Ulm und am DO 22. Juni im Tollhaus Karlsruhe.


Konzept & Choreographie: Edan Gorlicki

Mitentwicklung: Jasmine Ellis, Evandro Pedroni, Mayke van Kruchten, Helena Volkov, Pasquale Lombardi, Zoe Gyssler, Moreno Perna und Francesco Barba
Licht-Design: Jan Fedinger
Musikalische Beratung: Amos Ben-Tal
Dramaturgie: Eva-Maria Steinel
Technik: Loeki Wiefferink

Es tanzten bei der Premiere Jasmine Ellis, Mayke van Kruchten und Evandro Pedroni
Im Frühjahr 2017 tanzten Michelle Cheung, Jasmine Ellis und Evandro Pedroni

In Ulm und Karlsruhe tanzen Michelle Cheung, Mayke van Kruchten und Evandro Pedroni

The Players wurde mit dem Tanz- und Theaterpreis der Stadt Stuttgart und des Landes Baden-Württemberg 2017 ausgezeichnet, zusätzlich mit den Publikums- und Kritikerinnenpreisen des "6-Tage-Frei" Festivals.


Die Tanz-Performance des Choreographen Edan Gorlicki testet die Mechanismen von Macht und Kontrolle in Form eines Spiels. Auf scheinbar sicherem Grund erprobt das Stück den Einfluss von sozialem Status, Manipulation und menschlichem Kalkül. Doch ein Spiel zu spielen, ist nicht immer so harmlos wie es scheint. Inspiriert durch das furchteinflößende und doch anziehende Charisma von Psychopaten, erforscht The Players die grausame aber sehr effektive Kraft manipulativer Strategien. Runde für Runde übertrumpfen sich die Mitspieler im Imponieren, Tricksen und Prahlen und wollen es immer wieder wissen: Are you ready to play?

Nach der Entwicklung des Duetts A little too close (2013) und des Improvisations-Formats Body Language (2014) bildet The Players den Abschluss einer auf drei Jahre angelegten choreografischen Studie über Macht und Kontrolle. Das Tanzstück wurde 2014 am Choreographischen Centrum Heidelberg entwickelt. Im April 2016 war es am Grand Theatre Groningen zu sehen und kam im September 2016 zum ersten Mal nach Mannheim, bevor es am 8. Januar 2017 auch am Korzo Theater in Den Haag gastierte.


Pressestimmen

»Witz und Ironie sind wesentliche Elemente dieses Tanzstücks (...). Als finaler Teil einer Trilogie über Macht und Kontrolle kommentiert „The Players“ überaus unterhaltsam und ganz konkret den Konkurrenzdruck, dem sich Tänzer im Laufe ihrer Karriere ausgeliefert sehen oder auch freiwillig unterwerfen.
Man kann dieses Spiel aber auch problemlos auf jeden anderen beruflichen und sozialen Kontext übertragen:
Dann liest sich The Players als Allegorie auf gruppendynamische Prozesse, bei denen es darum geht, wer als Alpha-Tier aus der Masse hervorsticht.
Dieses ernste und existenzielle Thema wird (...) immer wieder gekonnt gebrochen und dabei ins Komische verschoben. Und das nicht bloß durch groteske Tanzelemente oder trockenhumorige Ansagen (...), sondern auch durch den vierten, je nach Aufführung und Spielort wechselnden Performer. Dass dieser die einstudierte Choreographie gar nicht kennt und infolgedessen wie ein Fremdkörper in diesem Tanzstück wirkt, gehört zu Gorlickis Konzept.«
Die Rheinpfalz

»Irgendwann erfährt man von der spielbestimmenden Stimme aus dem Off, dass der Tänzer, der scheinbar so gar nicht in die Choreographie passen will, nicht etwa seinen schlechtenTag hat, sondern schlicht keine Ahnung, was er machen soll. Es ist ein Tanzstudent, der auf rabiate Weise Bühnenerfahrung sammelt:
indem er ohne Proben und ohne Vorwissen in ein Stück geworfen wird, das er gar nicht kennt. (...) Die übrigen drei Perfomer überbieten sich gegenseitig darin, den Anweisungen des unsichtbaren Spielleiters zu gehorchen. Was als harmlose Selbstdarstellung anfängt, kippt in aggressiven Sex und körperliche Gewalt - manipuliert durch die Stimme aus dem Off. Am Ende kämpft jeder gegen jeden, wenn es sein muss mit Waffengewalt.«
Rhein-Neckar-Zeitung


Eine Produktion von Edan Gorlicki in Zusammenarbeit mit dem Choreographischen Centrum Heidelberg, dem Grand Theatre Groningen und dem Theater Felina-Areal.

"The Players" wurde & wird unterstützt vom Choreographischen Centrum Heidelberg, Kunstraad Groningen, dem Kulturamt der Stadt Mannheim und der ESSER Stiftung.