DIE PSYCHOSEN DES

EDGAR ALLAN POE

Theaterstück von Markus R. Weber

 

 

Eintrittspreis: 12 € / 6 € (ermäßigt)

 

Regie & Bühne: Sascha Koal

Video & Fotos: DangerZone

 

mit Sarah Gros NF, Christian Birko-Flemming, Torsten Ibach

im Video: Benjamin Dami & Dirk Mühlbach

 

 

 

2004 erschien Markus R. Webers Roman MUSEN DER PLATZANGST – ROGER CORMAN VERFILMT ADALBERT STIFTER - eine bizarre Idee, denn ein größerer Gegensatz ließe sich kaum vorstellen:  Der Autor schildert, was passiert, wenn sich der amerikanische Filmregisseur Ro

ger Corman einer Erzählung von Adalbert Stifter annimmt, in diesem besonderen Fall der Erzählung DER HOCHWALD.  

 

 

 

 

In DIE PSYCHOSEN DES EDGAR ALLAN POE nun variiert Markus R. Weber seinen Einfall:  Roger Corman ist einer der bekanntesten Vertreter des so genannten B-Movies, d.h. mit

geringem Budget gedrehte, handlungszentrierte Filme; er wurde insbesondere in den 60er-Jahren durch seine Edgar-Allan-Poe-Adaptionen mit Vincent Price in der Hauptrolle

bekannt.

 

In diesem Stück nun entwickelt er den Plan zu einem Film über eine fiktive Begegnung zwischen seinem Lieblingsautoren Poe und Marie Bonaparte: der gleichermaßen ver- wie anerkannte Klassiker der Mod

erne trifft auf Sigmund Freuds Prinzessin, eine selbstbewusste femme fatale, die ihr Leben der Psychoanalyse widmete.

 
Doch damit verquicken sich auch die fiktiven Gestalten der Poeschen Erzählungen mit der realen Figur Marie Boanparte. Entwickeln seine erfundenen Gestalten oft Fetische, so ist dies auch ein Merkmal im Leben der berühmten Psychoanalytikerin; sind Figuren wie z.B. Roderick Usher oft nahezu unrettbar in ihrer eigenen Familiengeschichte gefangen, so ist dieser Umstand auch bei der Bonaparte-Nachfahrin unübersehbar.

Sie will Poe analysieren, doch irgendwann scheint es, a

ls ob sie selbst fast schon eine seiner bizarren Figuren wäre...
 

 

 

 

Es gibt hier Sätze, die scheint eine Grabesstimme aus dem allgemeingültigen Jenseits zu verkünden, Gänsehautsätze, Sätze, da hört man ein ganzes Streichorchester.
Die FAZ über Markus R. Weber

 

 

 

 

 

Pressestimmen:

 

Eine hintersinnige Farce zwischen Filmstreifen und Schreibmaschine, die einen tiefen Blick in die Psychosen des Literaten wirft und scharfzüngig die Deutungsmacht und auch Willkür der Außenstehenden beleuchtet.

MANNHEIMER MORGEN

 

Christian Birko-Flemming als Jack und Sarah Gros als Nancy sind zu bewundern, wie sie in die vielen unterschiedlichen Rollen als Poe und Bonaparte, als Morella und deren Ehemann schlüpfen.

DIE RHEINPFALZ

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mehr über die Darsteller erfahren Sie auf deren Internetauftritten:

 

www.sarahgros.de

www.birko-flemming.de

www.torsten-ibach.de

 

Infos zu Dirk Mühlbach gibt es hier: www.cp-agentur.de

 

Die Produktion wird gefördert durch das Kulturamt der Stadt Mannheim und den Landesverband Freier Theater Baden-Württemberg aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft und Kunst.

 

 

 

Holzbauerstr. 6-8 / Mannheim Neckarstadt-Ost / 0621 - 33 64 88 6  | info@theater-felina-areal.de