NEUES ENSEMBLE

 

SAVANNAH BAY

von Marguerite Duras

 

Eintrittspreis: 12 € / 6 € (ermäßigt)

 

Regie. Rainer Escher

mit Elisabeth Auer und Hedwig Franke

 

 

Erzählt wird die Liebesgeschichte zwischen einer alten Frau und einem jungen Mädchen - als gelebte Gegenwart und als Geschichte der Erinnerungen, die im sprachlichen Wiedererleben um nichts weniger gegenwärtig sind.

Die Erinnerungen, in die die junge Frau die alte Schauspielerin Madeleine mit geduldiger und drängender Zärtlichkeit hineinzwingt, beschwören eine gemeinsame Geschichte, die ihnen beiden gehört; auch wenn es - vielleicht - nur Madeleines Geschichte ist.

 

 


Es ist die Geschichte einer in ihrer Intensität einmaligen und unwiederholbaren Liebe, die sich irgendwann und irgendwo zugetragen hat - zwischen einer Sechzehnjährigen, die danach nicht mehr leben konnte, und einem Mann, der weitergelebt hat. Die Geschichte vom "weißen Felsen", von Savannah Bay. Madeleine hat diese Geschichte, die wohl ihrer Tochter widerfahren ist, beobachtet, sie hat aber zugleich gelebt und auf unzähligen Bühnen gespielt. Ein Kind kommt darin vor, ein kleines Mädchen, und jener Mann, den sie - viel später - irgendwo in der Welt wiedergetroffen hat...

Marguerite Duras, geboren 1914 in Ginandinh, Indochina, lebte von 1932 bis zu ihrem Tod 1996 in Paris. Bis zum Welterfolg ihres Romans Der Liebhaber war die "bedeutendste lebende Schriftstellerin Frankreichs" (Samuel Beckett) ein Geheimtipp für Cineasten: 1958 verfilmte Alain Resnais ihr Drehbuch Hiroshima Mon Amour; der Roman Moderato Cantabile wurde 1959 in der Regie von Peter Brook ein Kultfilm. Mit Savannah Bay und Die Krankheit Tod ist "das Universum der Marguerite Duras" (Theater heute) auf den deutschsprachigen Bühnen lebendig geworden.

 

Pressestimmen:

 

Elisabeth Auer ist eine großartige Interpretin des scheinbar Beiläufigen, dem sie abgründige Tiefe gibt. ... Exaltiertes Gefühl und schwermütige Tristesse, darstellerischer Nuancenreichtum und ein Spiel der Andeutungen geben der Inszenierung authentisches Duras-Ambiente.

DIE RHEINPFALZ

 

Elisabeth Auer verhilft dieser Figur zu tragischen Zügen, .. über subtile Zwischentöne, die der – letztlich unausweichlichen – Erinnerungsarbeit selbstquälerische Züge abringen.

MANNHEIMER MORGEN

 

 

Die Produktion wurde gefördert durch das Kulturamt der Stadt Mannheim, sowie unterstützt durch das Theater im Pfalzbau Ludwigshafen.

 

 

 

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