FREIER TANZ IM DELTA II
Zweites TanzWochenende am Theater Felina-Areal
SA 17. & SO 18. September 2011, 19 Uhr
Das Tanzwochenende ist ausverkauft!!
Eintritt: 12 € / 6 € (ermäßigt)
Bei Artmetropoltv sind nun zwei Berichte mit Ausschnitten aus den Choreographien und Interviews gepostet:
FREIER TANZ IM DELTA - 1. Abend
FREIER TANZ IM DELTA - 2. Abend


Erleben Sie das Potential der Freien Tanzszene!
ChoreographInnen und TänzerInnen des Rhein-Neckar-Deltas gestalten ein gemeinsames Wochenende. Es erwarten Sie viele Premieren, Stücke von 5 - 20 Minuten Länge mit bekannten und (noch) unbekannten KünstlerInnen!
Von der Klassik über Modern bis zur Danceperformance.
Folgende ChoreographInnen werden ihre Arbeiten vorstellen: Regina Baumgart, Tina Essl, Catherine Guerin, Aki Kato, Aoi Nakamura, Dorit Rode, Janna Schimka, Iris Tenge, Ursina Tossi, Holger Endres, Mario Heinemann, Luches Huddleston JR, Gregor Thieler, Rafael Valdivieso und Gabriel Wong
Außerdem begehen wir an diesem Wochenende den 300. Geburtstag des Komponisten und Dirigenten Ignaz Holzbauer, dem Namenspatron der Straße, in der sich unser Eingang befindet.
Deshalb gibt es am zweiten Abend des Tanzwochenendes zwei seiner Sinfonien mit Choreographien von Mario Heinemann und Luches Huddleston JR zu sehen, die musikalische Leitung hat Michael Sekulla; es spielen Mitglieder der Kammerphilharmonie Mannheim (www.kammerphilharmoniemannheim.de).
IGNAZ HOLZBAUER
war bis 1747 Musikdirektor in seiner Heimatstadt Wien, anschließend weilte er längere Zeit in Italien. 1750 wurde er dann Hofkapellmeister in Stuttgart, 1753 in Mannheim.
Unter seiner Leitung wurde die Mannheimer Hofkapelle zu einem der besten und berühmtesten Orchester Europas, und Mannheim wurde mit der Mannheimer Schule, einem Kreis von Musikern, zu einem wichtigen Zentrum der Frühklassik.

SA 17. September, 19 Uhr
u.a. von & mit Rosangela Calheiros, Tina Essl, Xanthe Geeves, Aki Kato, Aoi Nakamura, Iris Tenge, Ursina Tossi, Holger Endres, Johannes Miethke, Andre Schober, Gregor Thieler und Rafael Valdivieso
SO 18. September, 19 Uhr
u.a. von & mit Regina Baumgart, Miriam Grimm, Catherine Guerin, Sanna Lundström, Gaëlle Morello, Dorit Rode, Janna Schimka, Iris Tenge, Marisa Wojtkowiak, Mario Heinemann, Luches Huddleston JR, Rolf Schmuck, Michael Sekulla, Rafael Valdivieso und Gabriel Wong
Pressestimme zu FREIER TANZ IM DELTA II:
Insgesamt kamen an dem Wochenende 16 Tanzarbeiten zur Aufführung. Und es hätten, laut Sascha Koal, noch mehr sein können. Als Leiter und Regisseur des Felina-Areals treibt er den Ausbau der freien Tanzszene voran. Ihm und seinem Team ist es zu verdanken, dass sich das Felina-Areal in Mannheims Neckarstadt-Ost zu einer Plattform für Tanzschaffende aus der Region und Gäste aus anderen Teilen Deutschlands oder der Welt entwickelt. So hat das allein auf den zeitgenössischen Tanz und Performance ausgerichtete Wochenende erneut gezeigt, dass sich die Tanzszene im Delta stetig vergrößert.
MANNHEIMER MORGEN
SA 17. September, 19 Uhr
Programm:


Iris Tenge: Zwei Szenen aus Talking Tree (Premiere)
mit Xanthe Geeves, Aoi Nakamura und Gregor Thieler


Holger Endres: twelve minutes (Premiere)
Tanzperformance mit Andre Schober



Ursina Tossi: vacarious
Ursina Tossi und Johannes Miethke erforschen die Innerlichkeit und Verletzlichkeit, die instinktiven, reflexgesteuerten Bewegungen und plötzlichen Veränderungen, die auftauchen, wenn die tieferen physischen Schichten berührt werden. Das Motiv des Tierhaften steht stellvertretend für das noch nicht Verkörperte.
Wir beobachten es.


Aki Kato: Number 138 (Premiere)
mit Rosangela Calheiros, Aki Kato und Rafael Valdivieso



Tina Essl: Reclining Figures - Figure 3 (Premiere)


Figure 3 – ist das erste Stück einer Soloreihe, die eine Anlehnung an Henry Moores Werk „Six reclining figures in black“ ist. Henry Moore redet oft von Schale und Kern und meint damit oft im weitesten Sinne gesehen, dass vieles miteinander verbunden ist und verbunden sein muss und der Kern nur wachsen kann, wenn es eine Verbindung zu der Schale gibt und diese Schale eine Weichheit hat, dass sich die Oberfläche nach ihrer vorhergesehenen Richtung entwickeln kann. Nie dürfen sie alleine stehen, sonst geht die wahre Aussage des Ganzen verloren.
Ist das Leben nicht auch eine Anzahl von unzähligen Verbindungen - gewachsen, verwachsen bewusst, unbewusst?
Aoi Nakamura: Acousma

The lack of individualism in a society, which presents perfection to the outside world, is of the utmost importance. It forces people to adapt to their environment, instead of developing their own personality, causing them to mis-represent themselves in social situations.
Pablo Picasso used to say, there are "among the people (...) much more copies than originals"


Grgeor Thieler: faire le ponte - Eine Brücke schlagen (Premiere)
mit Xanthe Geeves und Gregor Thieler

Die Begegnung von zwei Menschen ist eine Reise durch viele emotionale Ebenen. Die Sehnsucht nach Verbundenheit und Nähe erweckt die Neugier und Kraft die Welt des Gegenüber zu entdecken. In dem Prozess entstehen unerwartete Momente die sich ständig abwechseln, von Harmonie bis zur Isolation.
Die Erfahrungen hinterlassen Spuren und gemeinsame Wege

SO 18. September, 19 Uhr
Programm:
Janna Schimka: Im Flusslauf der Dinge (Premiere)
Choreografie und Textmodulationen: Janna Schimka
Livekomponierte und -gespielte Musik: Rolf Schmuck
"Im Flusslauf der Dinge" nimmt als Inspiration die inneren Bewegungen eines Menschen, der in einer Stadt an einem Fluss — fließend von West nach Ost — aufgewachsen ist und in eine andere Stadt zieht, die an einem Fluss gelegen ist, der von Süd nach Nord fließt. In unserem Fall sind es die Städte Wien und Mannheim, die Flüsse Donau und Rhein.
Der Weg von Wien nach Mannheim hat in der Vergangenheit mehrfach fruchtbare Resultate gezeigt - erwähnt sei hier aus gegebenem Anlass Ignaz Holzbauer (geb. 18. September 1711 in Wien). Das fand zu einer Zeit statt, die sich in einer gänzlich anderen Realität befand, von der wir allenfalls "Echos der Vergangenheit" leise wahrnehmen können. Diese Echos können in einer Performance aufgefangen und verstärkt werden. Sie sind somit Elemente des Stückes, nicht das Thema.
Gabriel Wong: I'm going to be a mountaio (Premiere)
Choreografie und Konzept : Gabriel Wong
Tänzer: Gaëlle Morello & Gabriel Wong
"Damn it!"
Hier geht es zum Video von Gabriel Wongs Stück
Regina Baumgart & Catherine Guerin: Still Moves (Premiere)

Iris Tenge: Autumn Twigs / Summer Scents (Premiere)
zwei Soli mit Sanna Lundström
Dorit Rode: DUBLICATE

Video.Tanz.Performance. - Videobilder erleuchten den Hintergrund. Der tanzende Körper erzeugt dunkle Wiedergänger. Und während der Beat ein dynamisches Fundament legt, begeben sich die Schatten auf die Suche nach einem eigenen neuen Raum…
Rafael Valdivieso: Berlin / In my kitchen (Premiere)
Schauspiel, Tanz und Gesang mit Marisa Wojtkowiak und Rafael Valdivieso
Mario Heinemann (MS-tanzwerk): SOMEBODY'S ALWAYS HUNGRY (Premiere)
Sinfonie in d-moll von Ignaz Holzbauer
mit Miriam Grimm
Luches Huddleston JR: Sinfonie in G-dur von Ignaz Holzbauer (Premiere)

Fotos 17. September: Valentin Fanel - www.valentinfanel.de
Fotos 18. September: Günter Krämmer - www.heidelberg-fotograf.de
Die Abende wurden gefördert durch das Kulturamt der Stadt Mannheim und den Landesverband Freier Theater Baden-Württemberg aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft und Kunst.




________________________________________________
FREIER TANZ IM DELTA I
Erstes TanzWochenende am Theater Felina-Areal
SA 2. & SO 3. Oktober 2010, 19 Uhr
Victoria Söntgen & Katharina Wiedenhofer

Erleben Sie das Potential der Freien Tanzszene!
ChoreographInnen und TänzerInnen des Rhein-Neckar-Deltas gestalten ein gemeinsames Wochenende. Es erwarten Sie viele Premieren, Stücke von 10 - 20 Minuten Länge mit bekannten und (noch) unbekannten KünstlerInnen!
Vom Butoh über Modern bis zur Danceperformance.
Choreographien von: Damaris Härtl, Mario Heinemann, Aki Kato & Luches Huddleston, Gaëlle Morello, Karen Piewig & Stephan Herwig, Janna Schimka, Victoria Söntgen & Katharina Wiedenhofer, Iris Tenge, Ursina Tossi und Rafael Valdivieso
Damaris Härtl


SA 2. Oktober, 19 Uhr
u.a. von & mit Miriam Grimm, Nicola Gründel, Damaris Härtl, Mami Hata, Katharina Kutsch, Gaëlle Morello, Victoria Söntgen, Ursina Tossi, Katharina Wiedenhofer, Mario Heinemann, und Rafael Valdivieso
SO 3. Oktober, 19 Uhr
u.a. von & mit Aki Kato, Tatiana Marchini, Gaëlle Morello, Karen Piewig, Janna Schimka, Iris Tenge, Ursina Tossi, Simone Deriu, Stephan Herwig, Luches Huddleston, Johannes Miethke und Norbert Schwefel
Pressestimme zu FREIER TANZ IM DELTA I:
Auf dem Weg in das kleine Theater im Felina-Areal in Mannheim geht man an mehreren Fenstern vorbei. Gaëlle Morello aus Heidelberg tanzt in einem der Fenster ihr Stück. Die Tänzerin bewegt sich auf kleinstem Raum und erfindet doch immer neue Formen mit ihrem Körper. Ein wunderbarer Einstieg in den ersten Teil des Tanzwochenendes ist mit diesem Effekt gelungen. Tanz bedarf nicht immer einer großen Bühne, er kann auf minimalem Raum seinen unendlichen Sprachausdruck entwickeln.
MANNHEIMER MORGEN
SA 2. Oktober, 19 Uhr
Programm:
Foto: Günter Krämmer
Gaëlle Morello: Passages…
Abwesenheit…Erwartung…Lang[ ]weile…Es ist le[ ], [ ]ken zu haben, solange sie nicht [ ] Wirklichkeit [ ] werden.
Victoria Söntgen & Katharina Wiedenhofer: Kinderland
Im Jahre 2004 kam Katharina Wiedenhofers Tochter Lea zur Welt, zur gleichen Zeit
erlitt Victoria Söntgens Mutter eine Hirnblutung und musste ab da an in ein
Pflegeheim untergebracht werden.
Katharina Wiedenhofer wurde Mutter und Victoria Söntgen übernahm die Mutterrolle für ihre
eigene Mutter. Somit hatten sie eine Gemeinsamkeit gefunden: Viel Verantwortung
für ein Familienmitglied, mussten eigenständig im Leben stehen und eine
„schützende Hand“ bieten können.
Dieses
Stück wird mit Live- Gesang (Sopran) zu Brahms „Oh wüßt ich doch“ gezeigt.
mit Nicola Gründel (Klaver), Katharina Kutsch (Gesang), Victoria Söntgen und Katharina Wiedenhofer
Foto: Günter Krämmer

Ursina Tossi: ZONE
Ich weiß nicht, was hier geschieht, wenn hier kein Mensch ist, aber es braucht bloß einer aufzutauchen, schon gerät alles in Bewegung. (Tarkowskj/Stalker)
Die ZONE ist ein leerer, unbeschriebener Raum: Strukturlos, zeitlos. Orientierung entsteht durch den Anderen, der den Raum betritt: den Gast. Er erteilt Aufträge, beeinflußt, er berührt und läßt sich berühren, er hinterläßt seine Spuren.
mit Ursina Tossi
Mario Heinemann: Sam Suffit
mit Miriam Grimm
Damaris Härtl: Traumtagebuch eines Reisenden
Butoh-Tanz-Ritual mit Damaris Härtl
Rafael Valdivieso: be still, my heart
mit Mami Hata und Rafael Valdivieso
Lovers meet for the first time. Touching and experiencing the endless possibilities of each others existence.
They explore, uncover, dive into oblivion and find themselves in the embrace of love´s unearthly voice.
They shape an immortal heart and connect forever with a tender kiss.
SO 3. Oktober, 19 Uhr
Programm:

Foto: Günter Krämmer
Gaëlle Morello: Passages…
Abwesenheit…Erwartung…Lang[ ]weile…Es ist le[ ], [ ]ken zu haben, solange sie nicht [ ] Wirklichkeit [ ] werden.
Janna Schimka: fremd II
»da, wo ich mir selbst fremd bin
- will ich nicht hin
da, wo ich mir selbst fremd bin
- davor laufe ich davon
da, wo ich mir selbst fremd bin
- komme ich wahrscheinlich an«
mit Janna Schimka

Ursina Tossi: ZONE
Ich weiß nicht, was hier geschieht, wenn hier kein Mensch ist, aber es braucht bloß einer aufzutauchen, schon gerä
t alles in Bewegung. (Tarkowskj/Stalker)
Die ZONE ist ein leerer, unbeschriebener Raum: Strukturlos, zeitlos. Orientierung entsteht durch den Anderen, der den Raum betritt: den Gast. Er erteilt Aufträge, beeinflußt, er berührt und läßt sich berühren, er hinterläßt seine Spuren.
mit Ursina Tossi
Foto: Günter Krämmer
Iris Tenge: Deux Rondes
mit Tatiana Marchini und Simone Deriu

Foto: Günter Krämmer
Situationen der Begegnung zwischen einem Mann und einer Frau sind der Ausgangspunkt der Arbeit. Das Duo entsteht in Zusammenarbeit mit den Tänzern. Choreographische Motive werden zunächst ohne Musik entwickelt, wobei die Tänzer improvisatorisch die Entwicklung mitgestalten, dann in ein Spannungsverhältnis zu zwei unterschiedlichen Musiken gesetzt, fortgeführt und ausgearbeitet.
Aki Kato & Luches Huddleston: To a nocturne
Ein pas de deux über Freundschaft...

Foto: Günter Krämmer
Karen Piewig & Stephan Herwig: kühler
“Zur Coolness bedarf es, wie es scheint, auch immer eines größeren
individuellen Einsatzes, der jedoch nicht in offenen Ehrgeiz ausarten
darf, weil der wiederum uncool wäre.“
Christian Janecke in 'Strukturen der Coolness in der jüngeren Kunst'.
Ein zeitgenössisches Solo zu zweit mit Stephan Herwig & Karen Piewig, Livemusik mit Norbert Schwefel
Das Wochenende wird gefördert durch das Kulturamt der Stadt Mannheim und den Landesverband Freier Theater Baden-Württemberg aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft und Kunst.


